12
2018

Der Schnittstellen-Papst und seine 3 Wunder   

Viele meiner Gastro-Betriebe sind auf der Suche nach Lösungen für die Reduzierung der Verwaltungsarbeiten haben aber gleichzeitig keine Mitarbeiter, die das tun. Und – gleichzeitig gibt es immer mehr Systeme und Lösungen für die Gastronomie.

Das sind allerdings fast immer nur Insellösungen – das Know-How dieser Lösungen befasst sich oft mit nur einem Teilaspekt und hier ist – aus meiner Perspektive – deine richtige Fragestellung nötig.

Also – wo stecken deine 80%, die du reduzieren willst.

Wenn ich mich um die 80% kümmere, dann mache ich Meter …

Hast du deine 80% schon klar? Nehmen wir mal an, dass es sich dabei um das Thema Personal dreht.

Mitarbeiter – Marketing:

– Recruiting

– Vertragsgestaltung

– Mitarbeiterbindung

Du weißt so ziemlich genau, welche Mitarbeiter du brauchst, findest die aber nicht? Meistens ist das Leben mit Mitarbeitern schwer – aber ohne Mitarbeiter dreht sich leider auch nichts?

Wie sind hier die richtigen Fragen und wie findest du die Mitarbeiter, die du brauchst und die zu dir passen?

Hier einige mögliche Fragen:

Welche Mitarbeiter will ich überhaupt? Also wo brauche ich keine Kompromisse machen!

Wie werde ich sichtbar?

Wie finden die mich und kommen zu mir?

Wenn du jetzt noch kein optimales Team hast, dann hast du vielleicht noch keine neue Strategie versucht?

Welche Altersgruppe brauchst du? Facebook-User sind 45+ /Instagram – User sind 20+…

Idee: Dreh ein Video und publiziere es (wenn du einen Koch suchst, dann filme etwas, was schief geht und schreibe einen Text, wie z. B. „Wenn du das besser kannst, als ich, dann hinterlass mir eine Nachricht und wir telefonieren kurz) oder filme deine bestehenden Mitarbeiter und lass sie sagen, weshalb sie gerne bei dir arbeiten und was dein „neuer“ Mitarbeiter von dir erwarten kann.

Das sind nur zwei Ideen – aber ich bin sicher, du findest eigene – frag auch deine Mitarbeiter, was die machen würden, um neue Mitarbeiter zu finden.

Aber, wenn du ein Mitarbeiterproblem hast, dann kümmere dich darum und dann geh die nächsten Schritte.

Mitarbeiter von z. B. Google werden erst nach 8 – 30 Gesprächen eingestellt (ja, du hast richtig gelesen 30!!!) – das bedeutet, wenn du tolle Mitarbeiter willst, dann musst du dir Zeit nehmen – weil, wenn du dir die Zeit hier nicht nimmst, verlierst du die hinterher wieder!

 

1. Wunder:

Du drehst ein oder maximal zwei Videos – veröffentlichst das auf Facebook, auf Instagram auf Xing und LinkIN – und du erzielst Reichweite. (Eine Veröffentlichung mit einem Invest von 60 € hat z. B. mal 25.000 Klicks produziert)

Das Tolle daran ist, dass du damit nicht nur Reichweite erzielst, sondern auch schnell bemerkst, was die Leute interessiert und was nicht.

Jetzt kannst du optimieren und an deiner Einstellung zu Mitarbeitern wachsen. Na – habe ich das nicht nett umschrieben?

Wenn du deinen Top-Mitarbeiter – dein Top-Team gefunden hast, dann kommt die nächste Stufe.

Mit Hilfe von modernen Kommunikationstools ist die Einarbeitung idealerweise nur noch ein „Klacks“ Es gibt tolle Tools, die die Teamfähigkeit verbessern, die Vision nach außen kommunizieren und einen roten Leitfaden für Mitarbeiter sind.

Der Einsatz von Tools lohnt sich, weil Mitarbeiter i. d. R. schneller wieder gehen, als früher! Bedeutet auch:  du musst dich sozusagen immer um das Thema Mitarbeiter kümmern – das ist eine permanente Unternehmeraufgabe.

Wenn du dann die Themen:

– Dienstplan

– Stundenaufzeichnungen

– IKS (internes Kontrollsystem)

– Lohnabrechnung

in einem System löst, dann bist du ganz weit vorne.

 

2. Wunder:

Schnittstellen vernetzen und/oder verbinden Programme und fassen die Daten an einem Ort zusammen – dadurch bekommst du Transparenz in dem Bereich Lohn und Gehalt und steuerst gleichzeitig deinen Laden in die richtige Richtung

Und nehmen wir weiter an, dass du Wachstum in deinem Betrieb möchtest und du nicht nur die Arbeitszeit optimieren willst.

Dann nutze offene Systeme (dann hast du keine Abhängigkeit von Systemanbietern), bist so flexibel, wie die Welt gerade ist und nutzt das optimale Know-How für deinen Betrieb.

 

3. Wunder:

Planung und Kontrolle per Knopfdruck – hier hast du alle Zahlen im Überblick: erkennst Schwachstellen und kannst optimieren.

Last but not least übergibst du die Daten einfach in die Finanzbuchhaltung und du hast das Thema Vorsystem – identisch mit Hauptsystem „ratz-fatz“ erledigt. Zack: GoBD konform.

Jetzt interessiert dich weder die DRV-Prüfung noch das Hauptzollamt mit der MiLoG und Sofortmeldegesetzen und weiteren Anforderungen, die die Gastrobetriebe so haben.

 

Fazit: Du bekommst ein tolles Team, sparst Zeit und Geld und kannst ruhig schlafen – oder?

1. Wunder: Reichweite für ein tolles Team

2. Reduzierung der Verwaltung um 50%

3. Prüfungssicherheit (DRV – Deutsche Rentenversicherung, HZA – Hauptzollamt

und FA – Finanzamt)

 

Also fang an und geh in die Umsetzung – alles andere macht aus meiner Perspektive fast keinen Sinn mehr.

Deine Antje vom Gastro Tec Team

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