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2018

1/3 der Amerikaner würden lieber auf Sex verzichten, als ihr Handy zu verlieren

Das besagt jedenfalls eine Harvard Studie aus dem Jahr 2013. Bereits im Jahr 2011 sagte eine andere Studie aus, dass man das Telefon 34 x am Tag prüft.

Krass – oder? Ich denke 2018 hat sich das noch potenziert!

Aber wir wollen auch ehrlich sein – das Ding (Smartphone) ist schon ziemlich „geil“ – oder!

Wenn man bedenkt was damit heute machbar ist, ziemlich toll.

Und was mich persönlich total fasziniert, ist das Reisen in andere Länder. Ich brauche weder die Landessprache, weil alles Online geht oder aber zumindest grob – rudimentär übersetzt mein Google Übersetzer bei Sprachbarrieren.

 

 

Ich bin zur Zeit häufiger in Bulgarien und bin immer wieder überrascht, wie einfach die „Welt erkunden“ auf einmal geht. Das vernetzen mit anderen Kulturen: ein Kinderspiel.

Ich habe einen jungen bulgarischen Studenten kennen gelernt, der gerade mit seinem Studium angefangen ist. So voll enthusiastisch und voller Energie. Wirklich schön.

Der fand uns „Deutsche“ etwas komisch – ihn hat unser Pfandsystem total amüsiert. Als Teenager hatte er wohl im Schwarzwald ein Praktikum / Schüleraustausch mitgemacht und amüsierte sich köstlich über die Pfandgebühr und Pfandmaschinen, Pfandprozesse. Er fand das irgendwie total witzig.

Vielleicht ist dieses Pfandsystem auch so ein „nicht mehr zeitgemäßes“ Relikt der Vergangenheit. Wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich keine Ahnung (jedenfalls keine in die Tiefe gehende), ob das wirklich noch Sinn macht.

Wo ich aber sehr, sehr sicher bin, ist das „arbeiten so wie früher“ keinen Sinn mehr macht!

Ich habe in der heutigen Abwesenheitsnotiz der Gastro Tec Group (Tec instruction) den „digitalen Finanzbericht“ vorgestellt.

Ein elektronischen Verfahren zum Übertragen von Bilanzen und Einnahmen und Überschussrechnungen an die Banken und Sparkassen. Auch da werden die Daten DIGITAL verarbeitet!

In der Umsetzung ist das sogar ziemlich leicht, weil die E-Bilanz, die seit 2013 Standard ist, das gleiche Programm, die gleiche Dateiform nutzt.

Was bedeutet das für den Gastronomen: die Ratingzahlen werden schneller ermittelt, der Unternehmer schneller transparent, saubere Kreditwürdigkeitsprüfung nach §18 KWG!

„Ratz-Fatz“ sind die Daten analysiert – aber in den Betrieben arbeitet man eben noch nicht Ratz-Fatz, sondern voll „old School“!

Die meisten Prozesse kann man verschlanken. Viele Daten werden einfach viel zu oft sprichwörtlich „in die Hand genommen“ und immer wieder, und wieder und wieder einfach nur wiederholt. Wenn ich böse wäre, würde ich sagen „stumpf“ und „ohne Hirn“ – aber das würde wohl zu weit gehen…

Statt einfach mal Teilbereiche (die am meisten nerven) neu zu

  1. Überdenken (brauche ich das wirklich?)
  2. dann kann vielleicht sogar etwas eliminiert werden (Müllentsorgung)
  3. oder systemmisch mit zeitsparenden Tools umgesetzt und verbessert werden
  4. und dann meinen Kontostand erhöhen!

 

 

 

Zum Beispiel – Channelmanager:

Wenn Sie Hotelier sind – nutzen Sie dann den Channelmanager? Und wenn ja, dann auch vollumfänglich?

Aus meiner Perspektive kann ein Channelmanager nicht nur Überbuchungen managen, sondern noch viel mehr.

Wenn der Channelmanager gut und noch nicht optimal genutzt wird ist er gleichzeitig ein Tool für Onlinemarketing UND auch noch eine Schnittstelle zur Buchhaltung.

Hier werden Erlöse erfasst, werden die Steuersätze definiert die auf den Rechnungen eh ausgewiesen werden.

Eine Schnittstelle zur Buchhaltung wäre somit ganz einfach zu realisieren. Das Beste daran ist – das Vorsystem entspricht dann auch dem Hauptsystem – und wir müssen dem Betriebsprüfer gar nicht mehr viel erklären. Genial – oder?

Ein Channelmanager kann die drei genannten Funktionen und noch viel mehr (glauben sie mir!) – und was könnte man mit diesen Daten alles für Aktionen fahren, um die Kunden zu Stammkunden zu machen!?

Aber – das größte Problem – welches ich immer noch bei uns in den Betrieben sehe, ist dass wir das mit dem vernetzen noch nicht so richtig „gecheckt“ haben!

Nicht mal innerhalb des Betriebes – wie in dem Beispiel: Abteilung RESERVIERUNG, und dem MARKETING und der BUCHHALTUNG. Jedenfalls sind das meine Erfahrungswerte – wenn Sie das alles so nutzen: Toll, einfach nur Toll. Ich gratuliere von Herzen.

Doch nochmal, es beginnt ganz klein, in der eigenen Gastro: Wir nutzen Systeme nicht mit dem Vernetzungsgedanken, sondern arbeiten oft noch mit „geschlossenen“ Systemen (andere Abteilung).

Und das ist aus meiner Perspektive schon etwas „Blauäugig“. Wie ich bereits sagte – die Welt zu erkunden ist inzwischen ein Kinderspiel und sogar „Schwellenländer“ belächeln uns. Und wir schaffen es noch nicht einmal den eigenen Betrieb zu erkunden! Gehen Sie durch ihre Gastro und suchen sie die Vernetzungsmöglichkeiten oder aber vereinbaren Sie einen Telefontermin mit uns, dann unterstützen wir sie dabei.

Hier können Sie einen Termin mit uns vereinbaren  http://www.gastronomiebuchhaltung.de/terminvereinbarung.html  wir helfen gerne.

Profit or loss – it’s your decision

Antje Bricusse-Gerdes

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